RechtsgebieteMediation

Mediation Düsseldorf

Die Mediation dient der außergerichtlichen Streitbeilegung zwischen den Parteien unter Hinzuziehung einer dritten unabhängigen Partei, die jedoch keine Entscheidung für die Parteien trifft.

Kein gerichtliches Verfahren zu betreiben kann aus verschiedenen Gründen von Interesse sein, so z.B. wenn es sich um Parteien handelt, die hernach miteinander verbunden bleiben, wie Familienangehörige oder langjährige und wichtige Geschäftspartner. In solchen Fällen kann ein Rechtsstreit langjährige Beziehungen gefährden oder zerstören.

Die Mediation unterliegt im Gegensatz zum gerichtlichen Verfahren darüber hinaus den Verschwiegenheitsgrundsätzen; d.h., dass die Sachverhalte, die während des Mediationsverfahrens besprochen wurden, nicht nach außen dringen und auch von den Parteien später nicht gegeneinander verwandt werden können. Dies ist insbesondere wichtig, damit die Parteien frei verhandeln können oder wenn z.B. eine Beteiligung der Öffentlichkeit und Presse, die vor Gericht nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, aus Gründen des Firmenansehens o.ä. nicht gewollt ist.

Dadurch, dass der Mediator keine Entscheidung für die Parteien trifft, können die Parteien während des gesamten Prozesses entscheiden, wie sie sich einigen wollen. Diese Entscheidungsfreiheit führt - im Gegensatz zu Entscheidungen, die von außen, z.B. das Gericht aufoktroyiert werden - zu wesentlich befriedigenderen Ergebnissen für die Parteien. Denn es bildet für die Parteien einen wichtigen Unterschied, ob sie sich entscheiden, freiwillig etwas zur Verhandlung zu stellen oder ob es ihnen durch Dritte weggenommen wird. Insbesondere können sie sich entscheiden, ob sie bestimmte Sachen überhaupt in die Waagschale werfen wollen - oder auch nicht. Die Mediatoren helfen in diesem persönlichen Entscheidungsprozess durch das Stellen der richtigen Fragen. Hierfür hat das Gericht nicht die notwendige Zeit.

Auch kann Mediation in internationalen Fällen wesentlich flexibler mit den Gegebenheiten umgehen, als es die derzeitige Rechtspraxis vermag. In diesen Verfahren gilt es regelmäßig, begründet durch die verschiedenen Nationalitäten der Parteien, verschiedene Rechtssysteme, Sprachschwierigkeiten oder kulturelle Hürden zu überwinden.

Schließlich ist es ein kostengünstiges und schnelles Verfahren. Die Tätigkeit der Mediatoren wird üblicherweise auf Stundenbasis vergütet. Ein Verfahren dauert je nach Streitstand, Komplexität und Anzahl der Beteiligten zwischen zwei Stunden und ein paar Tagen. Das kann kein Gerichtsverfahren leisten.

In den USA werden ca. 98 % aller Verfahren außergerichtlich beigelegt. Dies hat u.a. mit dem hohen Prozessrisiko zu tun: abgesehen von den für uns unverständliche hohen Beträgen, um die dort gestritten wird, sehen sich die Parteien zwölf Geschworenen gegenüber, juristischen Laien, deren Urteil noch weniger berechenbar ist, als das der deutschen Richterschaft.

Viele der Verfahren werden deshalb im Wege der Mediation erledigt, die sich in der langjährigen Rechtspraxis bewährt hat. Hauptsächlich aus den oben dargestellten Gründen: schnell, billig, effektiv und befriedigend.

Neben Ihrer Schwerpunkttätigkeit als Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht hat Rechtsanwältin Nicola Kreutzer in den USA eine entsprechende Ausbildung zur Mediatorin abgeschlossen und in San Diego am South County Superior Court (vergleichbar mit unseren Landgerichten) als gerichtlich bestellte Mediatorin gearbeitet. Darüber hinaus hat sie mit verschiedenen amerikanischen Kollegen zusammengearbeitet und bietet Mediation jetzt als effektive Konfliktlösung in Deutschland an.

Ein Vertrag ist zum vertragen da - Kreutzer und KreuzauMediation Düsseldorf - Kreutzer und Kreuzau