Fachanwalt für Mietrecht & Wohnungseigentumsrecht

Michael Kreuzau

Tätigkeitsbereiche

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht

  • Bundesweite rechtliche Beratung und Vertretung seit 1999 für Vermieter von Wohnraum und Gewerbeflächen, gewerbliche Mieter, Hausverwalter und Eigentümer in allen Angelegenheiten, Schwerpunkt: Mietrecht und allgemeines Immobilienrecht
  • Autor für die mietrechtliche Fachzeitschrift InfoM 2010 - 2012

Sprachen

  • Französisch
  • Englisch

Mitgliedschaften & ehrenamtliche Tätigkeiten

  • Vorstandsmitglied des Düsseldorfer Anwaltvereins
  • Vorstandsmitglied der Anwaltlichen Verbraucherschlichtungsstelle NRW e.V.
  • Mitglied des Deutschen Mietgerichtstages
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltverein

Rechtsanwalt Kreuzau beantwortet Ihre Fragen zu den Themen Wohnungseigentumsrecht, Grundstücksrecht und Immobilienrecht.

Publikationen

„Thor Steinar“: Wie weit geht die Aufklärungspflicht des Mieters über „problematische“ Sortimente?

Erklärt der Vermieter vor Vertragsschluss ausdrücklich Bedenken gegen den Verkauf bestimmter Waren (hier: Textilien der Marke „Thor Steinar“), so muss der Mieter ihn auf entsprechende Nachfrage vollständig und zutreffend über den Stellenwert aufklären, den diese (möglicherweise) im angebotenen Sortiment haben werden.

Info M 2012, 536 (Kreuzau), Michael Kreuzau

Kautionsbürgschaft: Kann der Mieter Rückgabe der Bürgschaftsurkunde an sich selbst verlangen?

Stellt der Mieter als Mietsicherheit eine Bürgschaft, so kann er nach Wegfall des Sicherungszwecks grundsätzlich nur Herausgabe der Bürgschaftsurkunde an den Bürgen verlangen. Auch aus der Interessenlage der Beteiligten ist jedenfalls dann nichts anderes herzuleiten, wenn die Bürgschaftsurkunde ausdrücklich die Rückgabe an den Bürgen vorsieht.

Info M 2012, 418 (Kreuzau), Michael Kreuzau

Kaution und Eigentümerwechsel: Muss der Mieter eine Kaution „wiederauffüllen“, die der Veräußerer zurückgezahlt hat?

Zahlt der veräußernde Vermieter eine vom Mieter geleistete Barkaution vor dem Eigentumswechsel an diesen zurück, so liegt darin – mangels ausdrücklicher Vereinbarungen – eine konkludente Aufhebung der Kautionsabrede. Der Erwerber hat dann keinen Anspruch auf (erneute) Kautionsleistung.

Info M 2011, 416 (Kreuzau), Michael Kreuzau

Einsicht in BK-Abrechnungsbelege: Darf der Mieter auch die zugrunde gelegte Flächenberechnung einsehen?

Legt der Vermieter der BK-Abrechnung nach Flächenanteilen eine von ihm selbst erstellte Flächenberechnung zugrunde, so darf der Mieter auch diese gemäß § 259 Abs. 1 BGB einsehen, wenn er konkrete Einwände gegen ihre Richtigkeit hat.

Info M 2011, 163 (Kreuzau), Michael Kreuzau

Mietausfallschaden: Entfällt der Anspruch für den Zeitraum, in dem der Vermieter das Objekt für die Wiedervermietung renovieren lässt?

Der Vermieter kann nach Kündigung wegen Zahlungsverzugs den Schadenersatz wegen Mietausfall auch für denjenigen Zeitraum verlangen, in dem er das Mietobjekt für die Wiedervermietung renovieren lässt Auch dieser Mietausfall ist ursächlich auf den Zahlungsverzug zurückzuführen.

Info M 2011, 125 (Kreuzau), Michael Kreuzau

Mietsicherheit und Eigentümerwechsel: Muss der Mieter bei der Übertragung der Sicherheit auf den Erwerber mitwirken?

Hat der Wohnungsmieter die Mietsicherheit durch Verpfändung eines Sparguthabens geleistet, so ist er nach einem Eigentümerwechsel verpflichtet, der Übertragung auf den neuen Eigentümer zuzustimmen. Tut er das nicht und gibt der (ursprüngliche) Vermieter die Sicherheit daraufhin frei, so muss der Mieter dem Erwerber erneut Sicherheit leisten.

Info M 2011, 6 (Kreuzau), Michael Kreuzau

Betriebskosten: Kann der Mieter mit Vorschuss-Rückzahlungsansprüchen aufrechnen?

Im beendeten Mietverhältnis kann der Mieter die BK-Vorauszahlungen für nicht fristgerecht abgerechnete Abrechnungszeiträume zurückfordern. Diesen Anspruch kann er auch im Wege der Aufrechnung gegen Forderungen des Vermieters geltend machen. Die Wirkung der Aufrechnung entfällt jedoch ex nunc, soweit der Vermieter nachträglich eine wirksame Abrechnung erteilt und der Mieter danach Betriebskosten schuldet.

Info M 2010, 472 (Kreuzau), Michael Kreuzau

BK: Ist die Abrechnung formell unwirksam, wenn die Gesamtpersonenzahl in „Personenbruchteilen“ angegeben ist?

Eine Betriebskostenabrechnung nach Personenzahl ist nicht deshalb formell unwirksam, weil die Gesamtpersonenzahl – ohne nähere Erläuterung - mit „Personenbruchteilen“ angegeben ist (z.B.: „20,39 Personen“).

Info M 2010, 424 (Kreuzau), Michael Kreuzau

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